Gut 50 Mitglieder der Wallfahrtsgilde Telgte e.V. nahmen an der Mitgliederversammlung am 17.4.2026 im Pfarr- und Pilgerzentrum St.Clemens teil.
Die Wallfahrtssaison 2025 war geprägt durch Anpassungen der Prozessionswege und Zielorte bedingt durch die wegen Renovierung geschlossene St. Clemenskirche. So wurden zum Beispiel die Wallfahrtseröffnung und der Wallfahrtsabschluss in die St. Rochus Kapelle verlegt und die Festgottesdienste der Osnabrücker Wallfahrt fanden in einem Zelt auf der Planwiese statt.
Trotz dieser veränderten Bedingungen konnte der Vereinsvorsitzende Hans-Joachim Kohl in seinem Jahresrückblick berichten, dass die Mitglieder der Wallfahrtsgilde auch in 2025 zuverlässig ihre Dienste bei 30 Prozessionen wahrgenommen haben. 10 neue Mitglieder sind im Berichtszeitraum in den Verein eingetreten, der aktuell 211 Mitglieder hat.
Eine einwandfreie Kassenführung durch den Schatzmeister Christian Westphälinger bescheinigte Dr. Nienaber, der gemeinsam mit Ferdi Bussmann die Kasse geprüft hat. Die Entlastung des Vorstands erfolgte daraufhin durch die Versammlung einstimmig. Für den ausscheidenden Ferdi Bussmann wurde Johannes Bussmann als neuer Kassenprüfer für 2 Jahre gewählt.
Höhepunkt der Veranstaltung war der Vortrag des Steinmetzmeisters Werner Paetzke und seines Sohns Sebastian aus Hörstel. Sie berichteten über die Fertigung des neuen Natursteinaltars für die St. Clemenskirche. Besonders herausfordernd war die Einbringung und Aufstellung des 6 Tonnen schweren Altars in der Kirche. Werner Paetzke hatte zur Illustration Natursteinmuster und ein Holzmodell mitgebracht. Herr Propst Langenfeld erläuterte die spirituelle Botschaft der Gestaltung des neuen Altars.
Das Wallfahrtsmotto des Jahres 2026 heißt „Raum geben“. Propst Langenfeld informierte, dass die Eröffnung der Wallfahrt am kommenden Samstag mit dem Essener Bischof Dr. Overbeck erfolgt.
Für das Jahr 2026 lädt die Wallfahrtsgilde am 8.5. um 17 Uhr zur Maiandacht mit anschließenden Grillen im Propsteigarten ein. Am 4.7. erfolgte eine Tagesfahrt nach Billerbeck und zum Kloster Gerleve.