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Vergangene Tätigkeiten der Wallfahrtsgilde Telgte

Hinweis: Leider können wir aufgrund der neuen DSGVO und deren Auflagen, nur noch wenige Bilder bereitstellen. Wir bitten dies zu entschuldigen.

 

Wallfahrtssaison 2018

 

 

 

 

 

 

 

 


Wallfahrtssaison 2017

Die diesjährige Wallfahrt der Wallfahrtsgilde, die von Propst Dr. Michael Langenfeld als geistlicher Leiter der Wallfahrt, begleitet wurde, führte die Teilnehmer kürzlich zum "Heiligen Kreuz" in der Stiftkirche St. Bonifatius in Freckenhorst und zum Gnadenbild der "Glorreichen Jungfrau von Warendorf" in der dortigen St. Laurentius-Kirche.

In Freckenhorst wurden die Teilnehmer durch Frau Annemarie Enninghorst, die Vielen aus der Gruppe noch als jahrelange ehemalige Leiterin der Clemens-Hauptschule in Telgte bekannt war, empfangen und herzlich begrüßt. Sodann übernahm Annemarie Enninghorst die Führung durch die beeindruckende Stiftskirche St. Bonifatius mit dem "Heiligen Kreuz" und der Stiftskammer mit ihren wertvollen Kirchenschätzen und sakralen Gegenständen. Annemarie Enninghorst verstand es, dies alles sehr kompetent und in sehr anschaulicher Art und Weise den interessierten Zuhörern näherzubringen. Hiernach besuchte die Gruppe die St. Laurentius-Kirche in Warendorf mit dem weithin bekannten Gnadenbild der "Glorreichen Jungfrau von Warendorf".

Die Führung in Warendorf hatte Hans-Jürgen Wiese, dessen abwechslungsreichen Ausführungen man aufmerksam lauschte, übernommen. Bevor die Rückreise nach Telgte angetreten wurde ergab sich in gemütlicher Kaffeerunde die gern genutzte Gelegenheit, sich über die vielfältigen und sehr interessanten Eindrücke, die man an diesem Nachmittag gewonnen hatte, auszutauschen (Text von Franz-Josef Schlüter).

                                                                                                                                                                                                                                                                         

 

Mitgliederversammlung der Wallfahrtsgilde 05.04.2017 - 250 Fähnchen sorgen für herzliche Begrüßung der Wallfahrer

Das Ausschmücken der Wallfahrtswege zählt zu den Hauptanliegen der Wallfahrtsgilde Telgte, die jetzt im Pfarrzentrum St. Clemens ihre 15. Mitgliederversammlung seit Gründung des Vereins in 2004 durchführte.
Etwa 50 Mitglieder begrüßte Vorsitzender Dr. Henning Thoholte.

Die Wallfahrtssaison startet am 29. April. Propst Dr. Michael Langenfeld teilte dazu mit, dass die Kapelle bis Ende April renoviert sei und passend zur Wallfahrtssaison wieder geöffnet ist. Ab diesem Tage sorgt die Wallfahrtsgilde wieder dafür, dass die Straßen der Innenstadt regelmäßig mit 250 Fähnchen geschmückt werden. Dankbar sei der Verein darüber, dass sie mit den Eheleuten Marlies und Walter Uhlenbrock zwei Verantwortliche für die Fahnenpflege und Bereitstellung gewinnen konnten.

"Gottes Wort leben", so lautet in diesem Jahr das Wallfahrtsmotto. Dieses Motto wird als Motivbild gestaltet und ist während der gesamten Wallfahrtssaison an der Gnadenkapelle in einem Schmuckbogen deutlich zu sehen.
Über das Engagement freute sich der Vorsitzende in seiner Begrüßung. Schließlich seien viele Mitglieder engagiert.

Denn zu den Aufgaben der Wallfahrtsgilde gehört nicht nur das Aufstellen der Fahnen; die vielen Wallfahrer werden an den Stadttoren empfangen, begrüßt und zur Wallfahrtskirche begleitet. Auch die vielen Veranstaltungen wie Fahrt nach Xanten, Radtouren, Vorträge zu unterschiedlichen Themen wie zum Jahresstart die vier Abende zur Betrachtung des Telgter Gnadenbildes aus drei Blickwinkeln mit Dr. Petra Marx, Maria Schlüter, Prof. Dr. Reinhard Hoeps und Dr. Heinz Stratmann finden das Interesse der Mitglieder und sorgen für eine große Identifikation mit dem Verein.

Das sei auch wohl der Grund, warum sich immer mehr Telgter der Wallfahrtsgilde verbunden fühlen und Mitglied werden. Erfreut ist der Vorstand über die Mitgliederentwicklung: 225 Mitglieder zählt die Wallfahrtsgilde. Mit 15 Euro Jahresbeitrag sei man dabei und könne so an der Gestaltung und Entwicklung der Telgter Wallfahrt mitwirken. Auch das neue bereits gestartete Jahresprogramm verspricht viel Abwechslung: Wallfahrten, Vorträge, Fahrten und andere Veranstaltungen werden angeboten.

Propst Dr. Michael Langenfeld wies darauf hin, dass es gelungen sei, bereits einen zweiten Kurs für ehrenamtliche Wallfahrtsbegleiter der jeweils in Telgte ankommenden Pilgergruppen auszubilden.
Die Gestaltung der Wallfahrt ist auch für Dr. Heinz Stratmann eine Herzensangelegenheit. So regte er an, dass die Wallfahrtsgruppen, die mit dem Bus, dem Auto oder Zug nach Telgte kommen, bereits einige Kilometer vor den Stadttoren ihr Fahrzeug verlassen und den letzten Weg zu Fuß zurücklegen.
Er nannte auch ganz konkrete mögliche Haltepunkte. Diesen und auch weitere Vorschläge von Dr. med. Wolfgang Nienaber nahm der Vorstand mit Dank auf und versprach, die Ideen und Vorschläge im Vorstand zu behandeln.

Bei den Wahlen zum Vorstand gibt es mit Hans Georg Große Jäger einen neuen Beisitzer. Als Kassenprüfer wurde Eckart Niermann gewählt.
Unbesetzt bleibt derzeit die Position des Schriftführers. Franz-Josef Schlüter hatte unmittelbar vor der Versammlung seinen Rücktritt eingereicht.

In seinem Bericht über Angelegenheiten der Telgter Wallfahrt wies der Propst auch darauf hin, dass rechtzeitig zur Osnabrücker Wallfahrt am 8. Juli die Homepage zur „Wallfahrt Telgte“ frei geschaltet sei. Mit einem Vortrag von Werner Paetzke - Restaurator und Steinmetz aus Hörstel-Bevergern über „Naturstein in der Telgter Kirchen-Baugeschichte“ endete die abwechslungsreiche Mitgliederversammlung der Wallfahrtsgilde.

                                                                                                                                                                                                                                    

Fragile Schönheit unter Ruß - Das Telgter Gnadenbild aus restauratorischer Sicht

Ein Vortrag von Marita Schlüter, Dipl.Restauratorin, am 28. Februar im Museum Religion in Telgte

Frau Schlüter befaßte sich in ihrem Vortrag mit der materiellen Substanz und dem Schutz des Gnadenbildes vor weiterem Zerfall. Sie stellte dazu die Ergebnisse naturwissenschaftlicher Untersuchungen von 1977, 1990 sowie ihre eigenen Erkenntnisse nach mittlerweile dreizehnjähriger Wartung der Pietà vor.

Demnach ist das Vesperbild überwiegend aus Pappelholz gearbeitet und wohl um 1380 entstanden. Das Holz ist unter der Oberfläche bereits teilweise zerstört und wurde in früheren Maßnahmen verstärkt. Einzelne Teile, wie etwa der angelegte rechte Arm des Christus, seine Füße, seine Unterschenkel sowie auch die Thronbank stammen aus dem 19. Jh.

Auf dem Holz liegen verschiedene Fassungsschichten, d.h. Grundierungen und Bemalungen, die sich im Laufe der Zeit mit dem Ruß der Kerzen zu einer dicken Schicht addiert haben. Erschütterungen und Klimaschwankungen bewirken, dass die Schichten die Tendenz haben, sich zu trennen.

Ein besonderes Augenmerk legte die Referentin auf die Erklärung gotischer Schmucktechniken, die die Pietà neben ihrer schnitzerischen Qualität zu einem herausragendem Kunstwerk machen. In einem zweiten Teil wurde den Besuchern berichtet, wie in den jährlichen Wartungen versucht wird, den weiteren Verfall zumindest aufzuhalten.

Ein Ausblick auf geplante Maßnahmen während der Kapellenrenovierung in 2018 schloss den Vortrag ab. Anschließend entwickelte sich eine lebhafte Diskussion um die Pietà als Andachtsbild, Wallfahrtsziel und Kunstwerk im Spagat zwischen Verehrung und Erhaltung.

 

                                                                                                                                                                                                                                    

Unter allen Müttern die Betrübteste (Birgitta von Schweden)

Das Telgter Gnadenbild aus kunsthistorischer Sicht.

Dr. Petra Marx, Mittelalter-Kuratorin am LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum)

Obwohl weit über Westfalen hinaus bekannt und berühmt, wird das Telgter Gnadenbild in der Regel als wundertätiges Ziel der Wallfahrt, kaum aber als herausragende mittelalterliche Skulptur gewürdigt. Ein Grund für die geringe Beachtung liegt wohl im bedenklichen Erhaltungszustand der Marienfigur mit dem toten Christus : Einerseits aufgrund der Verehrung durch die Pilger über Jahrhunderte vor der Zerstörung bewahrt, ist ihr ursprüngliches Erscheinungsbild andererseits unter den dicken Schichten von Kerzenruß, Staub und mehrfachen „Auffrischungen“ durch Kittungen und Übermalungen -- die auch aufgrund des Mitführens bei den Prozessionen bei Sonne wie Regen notwendig waren -- kaum noch nachvollziehbar.

Der Vortrag widmete sich verschiedenen Aspekten des bedeutenden Bildwerks. So trägt die Darstellung der um ihren Sohn trauernden Gottesmutter den Namen „Vesperbild“ aufgrund der gedanklichen Verbindung des Passionswegs Christi mit den klösterlichen Gebetsstunden: Die Kreuzabnahme Christi und die Beweinung sollen am Karfreitag am frühen Abend, also in der Zeit der so genannten Vesper (vespera, lat. für Abend, 17 bis 19 Uhr), stattgefunden haben. Der ebenfalls gebräuchliche Begriff „Pietà“ (ital. Mitleid) steht für die zentrale Funktion dieser Bildwerke, die Mit-Leidenschaft (lat. compassio) der Gläubigen im Moment des Anschauens. Mit der Erneuerung des Armes Christi im Jahr 1854 wurde diese wichtige Funktion, die intensive Betrachtung der traubenförmig ausgebildeten Seitenwunde, allerdings stark beeinträchtig. Die Entstehung dieses Andachtsbildes ist eng mit der Mystik des 13. und 14. Jahrhunderts verknüpft.

Bei einer Röntgenuntersuchung wurden aus dem Marienkopf Reliquien geborgen, die auf das Heilige Land verweisen. Wer auch immer der Auftraggeber der Skulptur war – im Hintergrund dieser Reliquienstiftung stand wohl eine Pilgerreise nach Jerusalem. Da die Inschriften an den Reliquienpäckchen wie die Figur selbst aus dem ausgehenden 14. Jh. stammen, kann davon ausgegangen werden, dass man diese zum Zeitpunkt der Entstehung in die Figur einbrachte, um sie in ihrer Wirkmacht „aufzuwerten“.

Die Entstehung in einer unbekannten Werkstatt vermutlich in Westfalen kann aus Gründen ihre Typs und ihres Stils in der Zeit um 1390 angenommen werden. Die Telgter Pietà erinnert sie an einige ältere Vesperbilder aus dem Rheinland, z.B. in Wetzlar (um 1380). In der Nachfolge der Zeit um 1400 stehen dagegen Bildwerke wie die Anröchter Pietà im Museum in Münster, die schon stärker vom „Schönen Stil“ geprägt ist.

Dr. Petra Marx

 

 

                                                                                                                                                                                                                                      

 Telgter Wallfahrt 2016:

 

Besichtigungsfahrt der Wallfahrtsgilde Telgte e.V. nach Xanten - 04.10.16

Die Verantwortlichen der Wallfahrtsgilde Telgte e.V. zeigten sich hocherfreut über die große Resonanz, welche kürzlich die Besichtigungsfahrt in die über 2.000 Jahre alte Römer-, Dom- und Siegfriedstadt Xanten am Niederrhein gefunden hatte. Franz-Josef Schlüter, der die Fahrt vorbereitet und organisiert hatte, zählte über 45 Teilnehmer, unter denen erfreulicherweise auch eine größere Anzahl von Nichtmitgliedern war.

Nach einem morgendlichen, geistigen Impuls durch den an der Fahrt teilnehmenden Propst Dr. Michael Langenfeld wurde nach knapp zweistündiger Busfahrt Xanten erreicht. Erstes Ziel war der gotische Dom St. Viktor, dessen Geschichte und kostbare Innenausstattung der Gruppe durch zwei Gästeführerinnen nähergebracht wurden.

Sodann bestieg die Gruppe den „Nibelungen- Express“, um mit diesem eine sehr interessante Rundfahrt durch den sehenswerten, mittelalterlichenStadtkern von Xanten, der teilweise noch von einer alten Stadtmauer und Befestigungsanlagen umgeben ist, anzutreten. Nach Beendigung der Rundfahrt genossen alle Teilnehmer das vorzügliche Mittagsmahl im bekannten Speiserestaurant Neumaier.

Der Nachmittag war für den Besuch des Archäologischen Parks vorgesehen, den man nach einem gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt erreichte. Nach der Besichtigung der beeindruckenden römischen Parkanlagen mit dem mehr als 10.000 Besucher fassenden Amphitheater, Wach- und

Wehrtürmen, antiken römischen Badehäusern und Thermen sowie Tempelanlagen, fanden sich die Teilnehmer zur gemütlichen Kaffeetafel in der „Römischen Herberge“ ein. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit konnte das Römische Museum leider nicht mehr besucht werden. Das geschichtsträchtige Xanten bietet so viel sehenswerte Stätten, dass diese nicht alle an 1 Tag aufgesucht und besichtigt werden können.

Begeistert von dieser Tagesfahrt und voller neuer Eindrücke äusserten die Teilnehmer spontan den Wunsch, die Wallfahrtsgilde möge auch zukünftig weitere Tagesfahrten zu interessanten Zielen in Westfalen anbieten. Diesem Wunsch kommt die Wallfahrtsgilde selbstverständlich gerne nach. Mit den entsprechenden Planungen wird in absehbarer Zeit begonnen.

                                                                                                                                                                                                                                     

16.07.2016: „Pietàweg-Rundfahrt“

Am 16.7.16 hat uns Herr Dr. Nienaber auf dem Pietàweg hervorragend geführt. Wir haben fast 20 km mit dem Rad bei warmem und trockenem Wetter zurückgelegt. Zu Beginn hat Herr Dr. Nienaber uns eine spannende Einführung u.a. zu den Themen Pietà, 7 Schmerzen der Mutter Gottes und den Bildstöcken gegeben. 

Wir fuhren dann, mit Wissen gut gestärkt, zu den einzelnen Stationen und erhielten dann jeweils zu den Werken der letzten Jahrhunderte eine Erläuterung, teils mit Jahreszahlen, geschichtlichen Hintergründen, Besitzverhältnissen und teils mit humorvollen oder geschichtlichen Anekdoten. 
Zum Abschluss saßen wir auf dem Marktplatz, die Sonne blinzelte kurz und zog sich zufrieden zurück, da sie uns alle begeistert sah. 
Nach der körperlichen und geistigen Ertüchtigung stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen mit Blick auf die Heimat unserer Piéta: die Gnadenkapelle.
Noch einmal möchte ich mich für diese schöne Führung bei Herrn Dr. Nienaber ganz herzlich bedanken.
 
Dr. Henning Thoholte

 

                                                                                                                                                                                                                                     

10.07.2016 Osnabrücker Wallfahrt "Herz, Hoffnung und Liebe"

Auch in diesem Jahr fand wieder die größte Fußwallfahrt Deutschlands von Osnabrück nach Telgte statt. Über 10.000 fromme Pilger machten sich auf den Weg zur Wallfahrtskapelle in Telgte.

                                                                                                                                                                                                                                     

20.02.2016: „Wir beten den Kreuzweg“

Die Wallfahrtsgilde Telgte lud am Samstag, 20.02.2016, zum Beten des Alten Kreuzweges an der Einener Straße ein. Beginn war um 14.15 Uhr an der 1. Kreuzwegstation an der Einener Straße. Propst Dr. Michael Langenfeld betete an jeder Station die Kreuzweg-Gebete. Auch wurden Lieder angestimmt. Die Vorsitzende des Vereins "Alter Kreuzweg e.V.", Frau Dr. Karin Mehring, berichtete zu Beginn über den Alten Kreuzweg und stellte den neuen Flyer des Vereins "Alter Kreuzweg e.V.“ vor. Insgesamt war dies die zweite Begehung eines Telgter Kreuzweges durch die Wallfahrtsgilde Telgte e.V.. In den nächsten Jahren soll jeweils ein weiterer Kreuzweg gebetet werden.
Vielen Dank an Dr. Karin Mehring und Dr. Michael Langenfeld! 

                                                                                                                                                                                                                                      

27.01.2016: Einsatz neuer Hülsen

Auf der Steinstrasse bis zur Volksbank und auf der Emsstrasse bis zur Emsbrücke wurden heute Markierungen für neue Hülsen in den Gehwegen gesetzt. Diese Hülsen dienen zur Aufnahme der Fähnchenhalter, die zu den Wallfahrten aufgestellt werden. Diese Hülsen vereinfachen das Aufstellen und die Gehwegpflasterung wird geschont. Sie werden über mehrere Jahren sukzessive in der Innenstadt eingebaut.

Der Bauhof der Stadt wird die Hülsen dann fachgerecht bis zum Beginn der Wallfahrtszeit einsetzten, wenn nicht das Wetter noch die Arbeitskräfte bindet.

                                                                                                                                                                                                                                     

Telgter Wallfahrt 2015

 

21.04.2015
Ausschmückung der Kapellenstaße

Zu Beginn der diesjährigen Wallfahrtssaison in Telgte sorgten Mitglieder der Wallfahrtsgilde mit viel Einsatz und Freude - wie in jedem Jahr - dafür, dass der geschmückte Wallfahrtsbogen auf der Kapellenstraße aufgestellt und das Schild mit dem diesjährigen Wallfahrtsmotto „Habt Vertrauen - fürchtet Euch nicht“ an der Gnadenkapelle angebracht wurde. Dieses Schild wurde erfreulicherweise wiederum angefertigt von dem Telgter Hobbykünstler Werner Heß.

Um die Ausschmückung der Kapellenstraße und der Gnadenkapelle kümmert sich die Wallfahrtsgilde nunmehr schon seit mehr als 10 Jahren. Nach getaner Arbeit fanden sich die Helferinnen und Helfer zu einem Gruppenfoto an der Gnadenkapelle ein (siehe Foto).
Eröffnet wird die diesjährige Wallfahrtszeit in Telgte am kommenden Samstag, 25.04.2015, um 20.00 Uhr, mit einem  festlichen Pontifikalamt in der Propsteikirche St. Clemens., das durch Weihbischof Dr. Christoph Hegge aus Münster zelebriert wird.

Der Propsteichor St. Clemens Telgte singt die „Missa brevis Sancti Joannis de Deo (Kleine Orgelsolo Messe) von Joseph Haydn. Die musikalische Begleitung übernimmt das Kourionorchester Münster, Solisten sind Carolin Hirsch (Sopran) und Winfried Appel (Orgel).
Nach dem Pontifikalamt sind alle Gläubigen herzlich eingeladen an der Lichterprozession durch die Altstadt teilzunehmen.

                                                                                                                                                                                                                                     


07.03.2015
Wallfahrt/Kreuzweg von der Kirche in Westbevern Ss. Cornelius + Cyprianus zur Waldhütte
 
Am 07.03.2015 trafen sich gegen 14.00 Uhr 14 Interessierte an der Kirche in Westbevern ( mit Bus, Fahrrad, PKW).
In der Kirche informierte Frau Einholt über die beiden Altare. Dass solche wertvollen Kunstwerke in der Nähe der Wallfahrtsstadt Telgte zu finden sind war nicht jedem bewusst (auch für mich eine Bereicherung).
Der ältere Altar von 1631 wurde von Gerhard Gröninger geschaffen. Er wurde von Letmate, geboren auf Haus Langen, gestiftet. Er ist aus Sandstein gefertigt worden und steht im Seitenschiff rechts.

Der Holzaltar wurde für die jetzige (dritte) Kirche von W. Niehues 1904 hergestellt. Dieser wird als Hauptalter bis heute genutzt. Außer auf Fasten- und Adventszeit ist er beiseite aufgeklappt zu bewundern.
Frau Einholt beschrieb auch kurz den interessant gestalteten Kreuzweg Jesu auf 14 Gemälden. Sie wies besonders auf die „Nebenfiguren“ hin, die besonders ausgestaltet sind.Es wurde eine kurze Meditation durch Franz-Josef Schlüter gehalten mit anschließendem Gesang. 
Anschließend machte sich die Gruppe auf den Weg zu den Kreuzwegstationen bis zum Kalvarienberg. Herr Schlüter hatte den Weg sehr schön vorbereitet und zu jeder Station einen Text parat.
 
Am Kalvarienberg sangen die Mitglieder „Großer Gott, wir loben Dich“.
Dann wanderten die Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen in die Waldhütte. Mit interessanten Gesprächen und Dönekes, teilweise auf Platt, endete dieser schöne Nachmittag.

                                                                                                                                                                                                                                      

 

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